Zum Inhalt springen

Consulting Provider-Management

Provider-Management für IT-Leitung und Geschäftsführung

Ihre IT-Dienstleister liefern Berichte. Können Sie damit auch steuern?

Leistungen verstehen. Verantwortung klären. Zusammenarbeit verbindlich gestalten.

Wenn Serviceberichte die entscheidenden Fragen offenlassen, Zuständigkeiten zwischen Dienstleistern verschwimmen und Eskalationen ohne nachhaltige Klärung bleiben, wird Providersteuerung zur Daueraufgabe. Wir unterstützen Sie dabei, vereinbarte Leistungen, tatsächlichen Betrieb und die Anforderungen Ihres Geschäfts zusammenzubringen.

Gemeinsam schaffen wir nachvollziehbare Grundlagen für Leistungsbewertung, Zusammenarbeit und Entscheidungen – von der Auswahl eines Providers über den laufenden Betrieb bis zu Veränderungen der Leistungserbringung.

Erfahrung aus Provider- und Vertragsverantwortung

Unsere Beratung baut auf der Führungserfahrung von Martin Lummertzheim im Provider- und Vertragsmanagement auf. Dazu gehören Dienstleisterverhandlungen, die Überwachung von Kosten und Servicevereinbarungen sowie die Abstimmung zwischen IT, Einkauf, Fachbereichen und Rechtsabteilung.

Seine Projekterfahrung umfasst außerdem Provider-Auswahl für ein umfassendes IT-Outsourcing, die Begleitung von Transition und Betrieb sowie die spätere Rückführung einer IT-Umgebung in den eigenen Betrieb.

Mehr über Erfahrung und Arbeitsweise

Martin Lummertzheim

Wenn jede Partei ihren Anteil erfüllt, aber das Gesamtergebnis offenbleibt.

Die Qualität der Zusammenarbeit zeigt sich besonders an den Übergängen zwischen Auftraggeber, Fachbereichen und Dienstleistern. Wir unterstützen Sie beispielsweise in folgenden Situationen:

Berichte ohne Entscheidungswert

Kennzahlen und Statusberichte sind vorhanden. Sie zeigen jedoch nur begrenzt, welche Abweichungen für Ihr Geschäft relevant sind und wo eine Entscheidung oder Veränderung erforderlich ist.

Verantwortung zwischen mehreren Providern

Bei Störungen oder Änderungen verweisen Dienstleister aufeinander. Die einzelnen Zuständigkeiten sind beschrieben, doch die übergreifende Koordination und Verantwortung für Übergaben bleiben unklar.

Unterschiedliche Erwartungen an die Leistung

Auftraggeber und Provider verstehen Leistungsumfang, Mitwirkung oder Abnahmekriterien unterschiedlich. Daraus entstehen Rückfragen, zusätzlicher Aufwand und wiederkehrende Konflikte.

Regeltermine ohne verbindliche Verbesserung

Offene Punkte werden regelmäßig besprochen, aber Zuständigkeiten, Fristen und Prüfkriterien fehlen. Dieselben Themen stehen wiederholt auf der Tagesordnung.

Entscheidungen über das Betriebsmodell

Ein Providerwechsel, eine Neuvergabe oder die Rückführung von Leistungen steht an. Für die Entscheidung müssen Anforderungen, Abhängigkeiten, Übergangsrisiken und interne Fähigkeiten gemeinsam betrachtet werden.

Die Fragen hinter einer wirksamen Providersteuerung

Wir betrachten vereinbarte Leistungen, tatsächliche Zusammenarbeit und die Verantwortung des Auftraggebers gemeinsam. Daraus entwickeln wir praktikable Grundlagen für Steuerung und Entscheidungen.

Welche Leistung wird tatsächlich benötigt?

Wir klären, welche Geschäftsabläufe unterstützt werden müssen und welche Anforderungen daraus entstehen. Anschließend betrachten wir, wie diese Anforderungen im Leistungsumfang und in den Servicevereinbarungen abgebildet sind.

Wer übernimmt welche Verantwortung?

Wir untersuchen Zuständigkeiten, Mitwirkungspflichten und Übergaben zwischen internen Teams und externen Partnern. Dabei klären wir auch, wer bei offenen Punkten die übergreifende Koordination übernimmt.

Welche Informationen ermöglichen eine Entscheidung?

Wir prüfen, welche Kennzahlen und Berichte für Ihre Steuerung relevant sind. Abweichungen, Risiken und offene Maßnahmen sollen mit ihrer Bedeutung für den Betrieb nachvollziehbar werden.

Wie werden Abweichungen verbindlich bearbeitet?

Wir unterstützen Sie dabei, Regeltermine und Eskalationswege mit konkreten Verantwortlichkeiten, nächsten Schritten und Prüfpunkten zu verbinden.

Welche Aufgaben bleiben beim Auftraggeber?

Auch bei ausgelagerten Leistungen benötigt Ihre Organisation klare Verantwortung für Anforderungen, Prioritäten und Entscheidungen. Wir betrachten, welche Kompetenzen und Kapazitäten dafür intern erforderlich sind.

Wann ist eine Veränderung des Betriebsmodells sinnvoll?

Wir strukturieren die Bewertung von Handlungsoptionen: bestehende Zusammenarbeit verbessern, Leistungen neu zuschneiden, Provider wechseln oder Aufgaben intern übernehmen. Dabei berücksichtigen wir auch Übergangsaufwand und Abhängigkeiten.

Provider-Management über den gesamten Leistungszyklus

Die Anforderungen an die Steuerung verändern sich zwischen Auswahl, Übergang und laufendem Betrieb. Wir unterstützen Sie passend zur jeweiligen Aufgabe.

Auswahl und Leistungsdefinition

Anforderungen strukturieren, Bewertungskriterien entwickeln und Angebote fachlich vergleichbar machen. Leistungsumfang, Schnittstellen und Mitwirkung werden nachvollziehbar beschrieben.

Transition und Betriebsaufnahme

Voraussetzungen, Übergaben und Verantwortlichkeiten klären. Wir unterstützen bei der Strukturierung von Prüfpunkten und der fachlichen Bewertung, ob vereinbarte Leistungen übernommen werden können.

Steuerung im laufenden Betrieb

Leistungsberichte, Abstimmungen und Eskalationen auf ihren Steuerungsnutzen prüfen. Gemeinsam machen wir Abweichungen und Verbesserungsmaßnahmen nachvollziehbar.

Neuvergabe, Providerwechsel oder Insourcing

Abhängigkeiten, Wissenstransfer, Zugänge, Dokumentation und interne Betriebsfähigkeit betrachten. Daraus entwickeln wir eine Grundlage für die Planung des Übergangs.

Welche Unterstützung erforderlich ist, richtet sich nach Ihrer Ausgangslage und dem vereinbarten Auftrag. Rechtliche Fragestellungen bearbeiten wir gemeinsam mit den zuständigen Rechtsfunktionen.

Illustratives Beratungsbeispiel

Zwei Dienstleister erfüllen ihre Einzelvereinbarungen. Der Geschäftsprozess bleibt beeinträchtigt.

Ausgangslage

Eine geschäftskritische Anwendung ist wiederholt nur eingeschränkt nutzbar. Infrastrukturpartner und Anwendungsdienstleister berichten über die Einhaltung ihrer jeweiligen Zielwerte. Bei der Untersuchung verweisen beide auf den Verantwortungsbereich der anderen Partei.

Unsere Untersuchung

Wir betrachten die Leistungskette, die vereinbarten Schnittstellen und die tatsächlichen Übergaben bei der Störungsbearbeitung. Dabei prüfen wir, welche Informationen verfügbar sind, wer Maßnahmen koordiniert und welche Entscheidungen der Auftraggeber treffen muss.

Mögliche Intervention

Eine klar benannte Koordination, gemeinsam vereinbarte Diagnose- und Übergabeschritte sowie eine übergreifende Betrachtung der Beeinträchtigung können die Zusammenarbeit verbessern. Welche Anpassung erforderlich ist, wird aus den festgestellten Lücken abgeleitet.

Überprüfung der Wirkung

Wir prüfen beispielsweise, ob offene Zuständigkeiten schneller geklärt werden, Informationen vollständig übergeben werden und vereinbarte Maßnahmen umgesetzt sind. Zusätzlich betrachten wir, ob die Beeinträchtigung des Geschäftsprozesses zurückgeht.

Dieses Beispiel veranschaulicht unseren Beratungsansatz. Es beschreibt kein konkretes Kundenprojekt.

Was Sie für Ihre Providersteuerung nutzen können

Abhängig von Ausgangslage und vereinbartem Auftrag entwickeln wir gemeinsam konkrete Arbeitsgrundlagen.

Leistungs- und Schnittstellenübersicht

Eine strukturierte Darstellung der benötigten und vereinbarten Leistungen, beteiligten Parteien und relevanten Übergaben. Offene Abgrenzungen werden sichtbar.

Verantwortungs- und Eskalationsmatrix

Eine nachvollziehbare Zuordnung von Zuständigkeiten, Mitwirkung und Eskalation – einschließlich der Aufgaben des Auftraggebers.

Aussagekräftiges Service-Reporting

Ein Vorschlag für Kennzahlen und Berichtsstrukturen, die Abweichungen, Auswirkungen und Entscheidungsbedarf verständlich darstellen.

Struktur für Service-Reviews

Ein abgestimmter Rahmen für Regeltermine mit geeigneten Teilnehmern, klaren Themen und einer nachvollziehbaren Verfolgung vereinbarter Maßnahmen.

Entscheidungsgrundlage für Veränderungen

Eine Gegenüberstellung relevanter Handlungsoptionen mit Voraussetzungen, Abhängigkeiten und Risiken. Sie unterstützt Entscheidungen über Leistungsanpassungen, Neuvergabe oder Insourcing.

Übergangs- und Maßnahmenplan

Eine strukturierte Übersicht der notwendigen Schritte, Zuständigkeiten und Prüfpunkte für vereinbarte Verbesserungen oder Veränderungen der Leistungserbringung.

Welche Arbeitsgrundlagen sinnvoll sind, klären wir anhand Ihrer konkreten Fragestellung. Umfang und Ergebnisse werden vor dem Auftrag abgestimmt.

Schematisches Muster – keine Vertrags- oder Kundendaten

AufgabeAuftraggeberProvider AProvider B
Störungsdiagnose koordinierenBenannte IT-FunktionLiefert AnalysedatenLiefert Analysedaten
Servicebericht bewertenIT-Leitung, FachbereichErstellt BerichtErstellt Bericht
Verbesserungsmaßnahme verfolgenServiceverantwortlicheSetzt Maßnahmen umSetzt Maßnahmen um
Eskalation entscheidenIT-Leitung, GeschäftsführungManagement-EbeneManagement-Ebene

Mit einer klar abgegrenzten Steuerungsfrage beginnen

Ein Beratungsauftrag kann zunächst eine konkrete Aufgabe behandeln: ein wenig aussagekräftiges Reporting, wiederkehrende Eskalationen, eine offene Leistungsschnittstelle oder die Vorbereitung einer Neuvergabe.

  1. Ausgangslage klären: Wir besprechen die betreffende Leistung, die beteiligten Parteien und die anstehende Entscheidung. Gemeinsam grenzen wir ein, welche Schwierigkeiten untersucht werden sollen.
  2. Arbeitsauftrag vereinbaren: Wir legen fest, welche Unterlagen und Beteiligten erforderlich sind, welche Fragen bearbeitet werden und welche Ergebnisse die Beratung liefern soll.
  3. Verbesserungen ausarbeiten und begleiten: Wir entwickeln mit Ihnen geeignete Arbeitsgrundlagen und unterstützen die Abstimmung vereinbarter Veränderungen. Anschließend prüfen wir Umsetzung und Wirkung anhand festgelegter Kriterien.

Umfang, Format und zeitlicher Rahmen richten sich nach dem vereinbarten Auftrag.

Welche Frage bleibt in Ihrem nächsten Provider-Review wieder offen?

Schildern Sie uns kurz Ihre Situation. Im ersten Gespräch klären wir die betreffende Leistung, die beteiligten Parteien und ob unsere Beratung zu Ihrem Bedarf passt. Anschließend stimmen wir einen möglichen Auftrag ab.

Ihre Anfrage ist unverbindlich.