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Consulting IT-Governance

IT-Governance für IT-Leitung und Geschäftsführung

Wer entscheidet über Ihre IT – und auf welcher Grundlage?

Klare Verantwortung für bessere IT-Entscheidungen.

Wenn Anforderungen konkurrieren, Zuständigkeiten offenbleiben und Entscheidungen immer wieder neu diskutiert werden, verliert Ihre Organisation Zeit und Handlungsfähigkeit. Wir unterstützen Sie dabei, Verantwortung, Prioritäten und Entscheidungswege nachvollziehbar und verbindlich zu gestalten.

Dabei betrachten wir Geschäftsnutzen, Risiken, Budget und verfügbare Kapazität gemeinsam. So schaffen wir eine Grundlage, auf der IT und Fachbereiche Handlungsoptionen bewerten und Entscheidungen gezielt treffen können.

Beratung mit Erfahrung aus IT-Führungsverantwortung

Unsere Beratung baut auf der Erfahrung von Martin Lummertzheim aus leitenden IT-Funktionen auf: mit Budget- und Ressourcenverantwortung, Reporting an die Geschäftsführung und der Abstimmung zwischen IT, Fachbereichen und externen Dienstleistern.

Diese Erfahrung prägt unseren Blick auf Governance: Regelungen müssen im Arbeitsalltag verständlich sein, Entscheidungen ermöglichen und mit den verfügbaren Ressourcen umgesetzt werden können.

Mehr über Erfahrung und Arbeitsweise

Martin Lummertzheim

Wenn jede Anforderung dringend ist, braucht es eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage.

Governance wird besonders dann wichtig, wenn mehrere Beteiligte unterschiedliche Ziele verfolgen. Wir unterstützen Sie beispielsweise in folgenden Situationen:

Konkurrierende Prioritäten

Fachbereiche erwarten eine schnelle Umsetzung ihrer Anforderungen. Die IT kann jedoch nicht alles gleichzeitig leisten. Es fehlen gemeinsame Kriterien, um Geschäftsnutzen, Dringlichkeit, Risiken und Aufwand gegeneinander abzuwägen.

Unklare Entscheidungsbefugnisse

Mehrere Personen wirken an einer Entscheidung mit, doch niemand übernimmt eindeutig die abschließende Verantwortung. Beschlüsse bleiben offen oder werden im nächsten Gespräch wieder infrage gestellt.

Abstimmung ohne Verbindlichkeit

Gremien und Regeltermine erzeugen viele Gespräche. Es bleibt jedoch unklar, welche Entscheidungen dort getroffen werden sollen, wer sie vorbereitet und wie ihre Umsetzung verfolgt wird.

Verantwortung zwischen Organisationseinheiten

IT, Fachbereiche und Dienstleister tragen jeweils einen Teil der Verantwortung. An den Übergängen entstehen Lücken: Anforderungen, Risiken oder Probleme werden weitergegeben, ohne dass ihre Bearbeitung verbindlich geklärt ist.

Wie wir Ihre Entscheidungsfähigkeit stärken

Wir beginnen mit den Entscheidungen, die Ihre Organisation tatsächlich treffen muss. Daraus entwickeln wir gemeinsam passende Verantwortlichkeiten, Kriterien und Abstimmungswege.

Welche Anforderungen haben Vorrang?

Wir machen nachvollziehbar, welchen Beitrag eine Anforderung zum Geschäft leistet, welche Folgen eine Verzögerung hat und welche Ressourcen für die Umsetzung benötigt werden. Daraus entwickeln wir gemeinsam Kriterien für die Priorisierung.

Wer darf entscheiden?

Wir klären Entscheidungsbefugnisse und Beteiligung: Wer bereitet vor, wer entscheidet, wer wird einbezogen und wann ist eine Eskalation erforderlich?

Wie werden Zielkonflikte behandelt?

Wir arbeiten unterschiedliche Interessen, Abhängigkeiten und Auswirkungen heraus. So können die zuständigen Verantwortlichen bewusst zwischen Handlungsoptionen entscheiden und die damit verbundenen Konsequenzen berücksichtigen.

Welche Entscheidungen gehören in welches Gremium?

Wir prüfen Zweck, Teilnehmerkreis und Befugnisse bestehender Gremien. Ziel sind klare Zuständigkeiten und Abstimmungswege, die zum Umfang und zur Bedeutung der jeweiligen Entscheidung passen.

Wie werden Beschlüsse umgesetzt und überprüft?

Wir unterstützen Sie dabei, Entscheidungen mit Verantwortlichen, nächsten Schritten und geeigneten Prüfpunkten zu verbinden. So bleibt nachvollziehbar, was vereinbart wurde und ob die Umsetzung den angestrebten Nutzen erreicht.

Illustratives Beratungsbeispiel

Drei Fachbereiche. Drei dringende Anforderungen. Eine begrenzte IT-Kapazität.

Ausgangslage

Drei Fachbereiche möchten unterschiedliche Vorhaben kurzfristig umsetzen. Alle Anforderungen werden als geschäftskritisch bezeichnet. Die IT kann sie nicht gleichzeitig bearbeiten. Prioritäten wechseln nach jeder Eskalation; bereits begonnene Arbeiten werden unterbrochen.

Unsere Untersuchung

Wir klären mit den Beteiligten, welche geschäftlichen Auswirkungen eine Verzögerung tatsächlich hat, welche Abhängigkeiten bestehen und welche Kapazitäten verfügbar sind. Zusätzlich prüfen wir, wer den Zielkonflikt entscheiden darf und welche Informationen dafür benötigt werden.

Mögliche Arbeitsergebnisse

Eine gemeinsame Bewertungsgrundlage, nachvollziehbare Handlungsoptionen und ein klarer Entscheidungsweg. Ergänzend können Regeln entstehen, nach denen neue Anforderungen eingeordnet und bereits getroffene Priorisierungen überprüft werden.

Entscheidung beim Auftraggeber

Die zuständigen Verantwortlichen entscheiden, welche Vorhaben umgesetzt oder zurückgestellt werden und welche Konsequenzen damit verbunden sind. Wir unterstützen die Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung.

Dieses Beispiel veranschaulicht unseren Beratungsansatz. Es beschreibt kein konkretes Kundenprojekt.

Was Sie für Ihre Steuerung nutzen können

Je nach Ausgangslage und vereinbartem Auftrag entwickeln wir gemeinsam konkrete Arbeitsgrundlagen.

Entscheidungs- und Verantwortungsmatrix

Eine übersichtliche Zuordnung von Entscheidungsbefugnissen, vorbereitenden Aufgaben und erforderlicher Beteiligung. Sie macht sichtbar, wer welche Verantwortung übernimmt.

Kriterien für Priorisierung

Ein abgestimmtes Modell zur Bewertung von Anforderungen und Vorhaben. Es berücksichtigt beispielsweise Geschäftsnutzen, Dringlichkeit, Risiken, Abhängigkeiten und verfügbare Kapazität.

Gremien- und Eskalationsstruktur

Eine klare Beschreibung, welche Fragen in welchem Kreis bearbeitet werden, welche Informationen erforderlich sind und wie bei offenen Entscheidungen oder Konflikten vorgegangen wird.

Dokumentation und Überprüfung von Entscheidungen

Eine praktikable Struktur, um Beschlüsse, Begründungen, Verantwortliche und nächste Schritte festzuhalten. Vereinbarte Prüfpunkte helfen dabei, Umsetzung und Wirkung nachzuvollziehen.

Welche dieser Arbeitsgrundlagen sinnvoll sind, klären wir anhand Ihrer konkreten Aufgaben und bestehenden Strukturen.

Schematisches Muster – keine Kundendaten

EntscheidungWer bereitet vorWer entscheidetWer wird einbezogen
Priorisierung neuer AnforderungenIT-Leitung mit FachbereichenIT-SteuerungsrundeGeschäftsführung
Eskalation bei ZielkonfliktZuständige IT-LeitungGeschäftsführungBetroffene Fachbereiche
Freigabe eines VorhabensIT-LeitungSteuerungsgremiumProjektteam, Dienstleister

Ein konkreter Einstieg statt eines unbestimmten Großprojekts

Ein Beratungsauftrag kann sich zunächst auf eine klar abgegrenzte Frage konzentrieren: beispielsweise die Priorisierung von Anforderungen, die Rolle eines Steuerungsgremiums oder die Verantwortung an einer Schnittstelle.

  1. Ausgangslage eingrenzen: Wir besprechen die anstehende Entscheidung, die beteiligten Rollen und die Schwierigkeiten im bisherigen Vorgehen.
  2. Arbeitsauftrag vereinbaren: Gemeinsam legen wir fest, welche Fragen untersucht werden, welche Beteiligten erforderlich sind und welche Ergebnisse die Beratung liefern soll.
  3. Lösungen ausarbeiten und überprüfen: Wir entwickeln mit Ihnen geeignete Arbeitsgrundlagen und begleiten vereinbarte Veränderungen. Anschließend prüfen wir, ob die neue Regelung die betreffende Entscheidung oder Zusammenarbeit tatsächlich unterstützt.

Umfang, Format und zeitlicher Rahmen werden passend zum Auftrag vereinbart.

Welche IT-Entscheidung bleibt bei Ihnen immer wieder offen?

Schildern Sie uns kurz Ihre Situation. Im ersten Gespräch klären wir, welche Aufgabe ansteht, wer beteiligt ist und ob unsere Beratung zu Ihrem Bedarf passt. Darauf aufbauend stimmen wir einen möglichen Auftrag ab.

Ihre Anfrage ist unverbindlich.